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Zweiter Weltkrieg

Online seit: 29. Mai 2009

Gun in Singapore

Singapur spielte im Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle. Die Insel wurde bis zum Fall als „unbezwingbare Festung“ angesehen. Zudem war Sie der erste gemeinsame Dreh- und Angelpunkt des alliierten Kommandos im Zweiten Weltkrieg. Die Schlacht um die Insel fand vom 31. Januar bis 15. Februar 1942 statt. Die Führung der Alliierten Streitmächte wurde von den Briten, Arthur Percival, übernommen. Insgesamt standen 85.000 britische, australische und indische Soldaten zur Verfügung. Auf der anderen Seite stand Japan, unter dem Befehlshaber Tomoyuki Yamashita, mit einer Streitmacht von 36.0 ...

... 00 Soldaten.

Im Dezember 1941 wurde die Invasion von Malaysia von der 14. Japanischen Armee gestartet. Das 3. Korps der indischen Armee, der 27. Australischen Brigade und einigen Bataillonen der britischen Armee stellten sich entgegen. Die Kampfstärke der Japaner war zwar geringer, jedoch verfügten diese über die Luftüberlegenheit, eine größere Anzahl an Panzern und einer besseren Taktik der Infanterie, als auch über mehr Kampferfahrung. Durch die Kontrolle des Luftraums gelang es den Japanern zwei der Großkampfschiffe (HMS Prince of Wales und HMS Repulse), alliierte Trumpfkarten im Pazifikkrieg, zu versenken. Am 31. Januar hatten die Japaner die letzten alliierten Truppen von Malaysia vertrieben. Beim Abzug der Alliierten gelang es Pionieren jedoch ein 20m durchmessendes Loch in die Verbindungsstraße zwischen Singapur und der malaiischen Halbinsel (Johore) zu sprengen – dieses sollte den Hauptangriff der Japaner auf Singapur um ca. eine Woche verzögern.

Die alliierten unter der Führung der Briten, General Arthur Percival, bereiteten sich nun auf die Verteidigung der Insel vor. Durch die Kämpfe in Malaysia waren viele der Einheiten bereits geschwächt worden und standen nicht mehr in voller Stärke zur Verfügung. Die Invasion der Japaner wurde im Nordwesten erwartet. Major General Gordon Bennett wurde die Verteidigung des westlichen Bereichs zugeteilt. Ihm standen dafür die 8. Australische Division zur Verfügung (22. und 27. Brigade, als auch das 2. und 4. Australische Maschinengewehr-Regiment und die 44. Indische Infanterie Brigade).

Lieutenant General Sir Lewis Heath wurde der Nordsektor zur Verteidigung zugeteilt. Ihm standen hierfür das 3. Indische Korps mit der 11. Indischen Division, der 18. Britischen Division und der 15. Indischen Infanteriebrigade zur Verfügung. Die Festung Singapur und die darum liegenden Siedlungen im Südosten standen unter dem Kommando von Major General Frank Keith Simmons. Er hatte dafür 18 Bataillone zur Verfügung, dazu gehörte auch die 1. Malaysische Infanteriebrigade, die 12. Indische Infanteriebrigade, als auch eine Freiwilligenbrigade der Einwohner.

Durch Aufklärungsarbeiten der Japaner (Luftaufklärung, Kundschafter, Agenten, Aussichtspunkten) konnten die Positionen der alliierten Streitkräfte gut bestimmt werden.

Seit dem 3. Februar wurden die Alliierten von den Japanern mit Artillerie beschossen. Ebenso wurden die Luftangriffe der Japaner ausgeweitet. Die Royal Air Force konnte nur mit 10 Hawker Hurricane Kampfflugzeugen entgegen halten. Die Angriffe behinderten stark die Vorbereitungsmaßnahmen der Alliierten gegen den Hauptangriff der Japaner.

Die berühmten großkalibrigen Kanonen von Singapur (zwei Batterien – eine mit einer Kanone und die andere mit zwei - Kaliber 38,1cm) waren nur mit panzerbrechenden Granaten ausgestattet. Diese konnten die Hüllen von Kriegsschiffen zerstören, gegen Infanterieeinheiten waren sie jedoch sehr ineffektiv. Dennoch wurden Sie gedreht um die Japaner damit unter Beschuss zu nehmen.

Am 8. Februar gegen 20:30Uhr wurde der erste Angriff mit Landungsbooten durch die Japaner gestartet. Mit anhaltenden Kampf, konnten sich die Japaner auf der Insel festsetzen. Am Morgen des 9. Februars wurden Teile des australischen Bataillone überrannt. Die Japaner rückten nun weiter in Richtung Süden vor. Die Alliierten Truppen mussten sich in Richtung Osten zurückziehen. Die Befehlshaber entschieden sich eine zweite Verteidigungslinie aufzustellen. Am 9. Februar setzten die Kaiserlichen Garden um 10:00Uhr im Norden über, sie erlitten durch Maschinengewehrfeuer hohe Verluste. Es gelang Ihnen jedoch einen Brückenkopf auf der Insel zu etablieren. Die Alliierten zogen sich schließlich aus Kranji, im zentralen Norden, in den Westen zurück.

Die entstandene Lücke erlaubte es den Japanern Panzer an Land zu bringen. Mit diesen gelang es Ihnen schnell in Richtung Süden vor zu rücken indem Sie die Truppen der Alliierten umgingen. Der Vorstoß in die Innenstadt von Singapur gelang jedoch noch nicht.

Als dem japanischen Befehlshaber, Yamashita, auffiel, dass seine Truppen nur noch wenig Nachschub hatten, forderte er den britischen Befehlshaber, Percival, auf, den „sinnlosen und hoffnungslosen Widerstand aufzugeben“ – derweil hatten die Japaner die Kontrolle über den Stadtteil Bukit Timah und damit auch über den Großteil der alliierten Munitions- und Brennstoffdepots, als auch die Trinkwasserzufuhr, erhalten.

Am folgenden Tag konnten die Alliierten einen kleinen Verteidigungswall im Südosten der Insel aufbauen und so mehrere Angriffe der Japaner abwehren. Jedoch erlitten einige Einheiten schwere Verluste, wie zum Beispiel die 1. Malaiische Infanteriebrigade in der Schlacht bei Pasir Panjang. Der Vormarsch der Japaner wurde so jedoch um zwei Tage gehindert.

Am 13. Februar drängten die älteren Offiziere Percival zur Kapitulation, als mehr und mehr Land an die Japaner abfiel. Percival verweigerte dies jedoch, auch weil die Vorgesetzten es nicht erlaubten.

Am folgenden Tag gingen die Kampfhandlungen weiter. Alsbald drängten sich eine Million Menschen in dem von den Briten gehaltenen Gebieten zusammen. Der Zusammenbruch der Trinkwasserversorgung wurde von der Stadtverwaltung vermutet.

Am 14. Februar erreichten japanische Soldaten das Alexandra Militärkrankenhaus. Obwohl es keinen Widerstand gab, wurden Patienten und Personal von den Japanern erschossen und erstochen. 200 männliche Mitglieder des Personals und einige Patienten wurden zu einem 400m langen Fußmarsch gezwungen. Wer aus der Reihe fiel wurde erschossen. Die Männer wurden über Nacht gefangen gehalten und am nächsten Tag erschossen.

Als Yamashita von dem Massaker hörte, soll er selbst zu dem Krankenhaus gegangen sein und sich bei der Belegschaft und den Patienten entschuldigt haben.

Am morgen des 15. Februar wurden die alliierten Verteidigungslinien von den Japanern durchbrochen. Essensvorräte und Munition wurden knapp. Nachdem sich Percival mit seinem Stab beraten hatte, setzte er sich mit den Japanern in Verbindung und kapitulierte formal kurz nach 17:15Uhr in der Ford Motor Fabrik.

Nach der Eroberung von Singapur durch die Japaner wurde die Insel von diesen zu Syonan-to (昭南島 Shōnan-tō, oder "Licht des Südens" Insel) umgenannt.

Während der Besatzungszeit der Japaner, welche drei Jahre anhielt, erlitten die Einwohner bittere Not. Dies führte auch zu dem Sook Ching Massaker. Alliierte Soldaten gingen in Kriegsgefangenschaft. Die Behandlung war ebenfalls sehr schlecht. Entweder saßen sie im Kriegsgefangenlager in Changi oder sie wurden als Sklavenarbeiter in Asien eingesetzt.

Sebastian W.



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